Warré-Ablegerbildung unter Ausnutzung des Schwarmtriebs – Teil 2: Teilung und Nachsorge

Eine Woche, nachdem wir die vorbereiteten Spielnäpfchen entdeckt haben, kontrollieren wir erneut die beiden obersten Zargen. Aus den Spielnäpfchen haben sich nun wahrscheinlich schon schöne Weiselzellen entwickelt, d. h. die Zellen wurden erdnussförmig nach unten ausgezogen und beinhalten schon ein Ei oder bereits eine in Futtersaft schwimmende Made. Anhand der Größe der Made können wir abschätzen, wie lange es noch bis zur Verdeckelung dauern wird. 1–2 Tage vor diesem Termin planen wir die eigentliche Teilung ein. Dabei gehen wir folgendermaßen vor:

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Anfängerfrage zum Anbringen der Oberträger

Frage: Wie regelst du den Abstand der Oberträger? Befestigst du diese, wie von Warré beschrieben, mit kleinen Drahtstiften oder legst du sie einfach so ab?

Antwort: Ja, ich befestige die Oberträger mit kurzen Drahtstiften, bei denen aber die Spitze nur 1-2 mm ins Zargenholz geht, so dass die Oberträger zwar fixiert sind, sich aber auch noch leicht ziehen lassen.

Zum Anbringen im richtigen Wabenabstand bediene ich mich eines kleinen Tricks, indem ich 12 mm-Holzwäscheklammern zwischen die Oberträger klemme (siehe Foto). Auf mein Augenmaß verlasse ich mich ungern, weil seitlich verschobene Waben die Bienen schnell animieren, beim Wabenbau kreativ zu werden. Früher habe ich mit einem Wabenkamm gearbeitet, mit einem allein ist es aber nach meiner Erfahrung nicht so einfach, die Waben richtig auszurichten. Möglicherweise würden es mit zwei Kämmen besser funktionieren.