Rähmchen in Warré …

… halte ich persönlich für Tierquälerei, da das reine Wabenmaß durch Rähmchenholz und beespace auf bestenfalls 27 cm sinkt. Für eine ausreichende Raumgröße sind die 30 cm Originalmaß nach meiner Erfahrung die unterste Grenze. Prinzipiell halte ich es nicht für schlimm, mit Rähmchen zu imkern – in Warré aber schon. Das heißt, wenn Warré, dann Naturbau. Wenn Rähmchen dann DNM, Dadant, Langstroth …

Bedenkt bitte: Selbst die kleinsten Beuten (Christ und Japanische Warré) haben zumindest eine Wabenbreite von 28 cm, wobei Christ sicherlich sogar noch mit kleineren Völkern imkerte, als es unsere heutigen Zuchtvölker sind, und dass in der „japanischen Warré“ mit Apis cerana geimkert wird.

Wabenziehen ist auch im Warré-Stabilbau sehr gut zu machen. Wer aber unbedingt Rähmchen braucht, sollte sich eine Rähmchenbeute zulegen. Den Bienen zuliebe!

2 Gedanken zu „Rähmchen in Warré …“

    1. Bei Warré gibt es ja in dem Sinne keinen Honigraum, da bei der klassischen Warré-Betriebsweise nur unter- statt aufgesetzt wird. Man kann natürlich auch einen Honigraum aufsetzen, z.B. um Sortenhonige zu ernten, und hier würden Rähmchen eventuell Sinn machen; das ist dann aber keine Warré-Imkerei mehr. Wichtig wäre auf jeden Fall, die Zarge mit den Rähmchen spätestens im Spätsommer runterzunehmen.

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